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Trzesacz
(deutsch Hoff) , ein kleiner Ort an der Ostsee mit einem feinsandigen Strand, viel Ruhe und Natur. Trzesacz liegt zwischen Rewal und Pobierowo, genau auf dem 15. Grad östlicher Länge, der die mitteleuropäische Zeit fixiert.
Massentourismus und Trubel sind in Trzesacz Fehlanzeige. Trzesacz ist ein perfekter Erholungsort für alle, die großen Ferienort meiden. Trzesacz als ehemaliges Fischerdorf hat zwar in Sachen Sehenswürdigkeiten wenig zu bieten, aber hier befindet sich wohl das bekannteste Baudenkmal an der polnischen Ostseeküste. Es sind Ruinen einer Pfarrkirche aus dem XV Jahrhundert, die am äußersten Rand der Steilküste stehen. Ursprünglich lag die Kirche ca. 2 km vom Meeresufer entfernt. Jahr für Jahr kam die Ostsee immer näher. Die Geschichte der Kirche ist ein Zeugnis eines ungleichen Kampfes gegen die zerstörerische Naturkraft. 1857 beschloss man die Kirche zu schließen, 1868 betrug die Entfernung zum Abhang nur 1 Meter. 1900 fing das unvermeidliche Ende an. Nach und nach stürzten die Gebäudeteile. Heute kann man noch die übrig gebliebenen Mauerreste noch bewundern (ca. 40m vom Ufer entfernt). Die Geschichte der Kirche ist mit lokalen Legenden verbunden, von denen die über ein unglückliches Liebespaar am bekanntesten ist. Es lebte einmal in Trzesacz Kazko, Sohn eines reichen Fischers, der sich in Eva, ein armes Mädchen verliebt hat. Sie versprachen einander, für immer zusammen zu bleiben, egal was passiert. Als Kazko in einer Meeresschlacht fiel, brach Evas Herz vor Schmerz. Sie wurde auf dem Kirchenfriedhof begraben. Seitdem erscheint immer wieder das Liebespaar und versucht sich zu umarmen. Eines Tages, wenn das letzte Mauerteil der Kirche in der Tiefe verschwindet, fallen sich die beiden in die Arme und bleiben für ewig zusammen… Eine andere Attraktion in Trzesacz ist an der Hauptstrasse gelegene Palast aus dem XIX Jahrhundert mit dem vor 200 Jahren angelegten Park.